Freitag, 18. Dezember 2015


Kommentar
 
Liebe Medina
Als ich deinen Blog durchstöberte stich mir der Titel „Aussenseiter“ sofort ins Auge. Ich finde es sehr traurig und respektlos Menschen nach ihrem Aussehen zu beurteilen. Viele Menschen wirken als „komisch“ oder auch „aussergewöhnllich“ doch wenn man sie näher kennenlernt, sieht man auch andere Seiten, die beim ersten Blick vielleicht nicht gerade ersichtlich sind, wie zum Beispiel die inneren Werte. Für mich persönlich sind Menschen wie Farben. Jeder Mensch hat eine Lieblingsfarbe. Du kannst nicht jedermanns Lieblingsfarbe sein und das ich auch in Ordnung. Das ist aber nicht der Grund dass man Menschen links liegen lässt und sie nicht beachtet. Jeder Mensch hat es verdient, die Chance zu haben, sich zeigen zu dürfen.
Ich frage mich jedoch oft, was diese „Aussenseiter“ machen können um ihre Situation ändern zu können…
Mir gefällt dein Eintrag besonders gut, da du auch deine persönlichen Erlebnisse aufgezeigt hast.
 
Liebe Grüsse
Petra Fleischmann V.Z


http://medij17.blogspot.ch/

Figurenanylse

Maik Klingenberg ist nicht nur einer der Hauptfiguren, sondern zugleich auch der Ich-Erzähler. In diesem Blog werde ich mich mit seiner Person auseinandersetzen.
 
Der vierzehnjährige Maik, lebt mit seiner Familie in Berlin. Er besucht die achte Klasse des Hagecius-Gymnasiums. Von den Mitschülern wurde er eine Zeit lang auch „Psycho“ genannt. In der Schule ist er ein Aussenseiter. Er ist sehr zurückhaltend und in der Klasse bemerkt man ihn kaum. Da er ziemlich verschlossen ist, hat er mühe Freundschaften zu schliessen.
Zu seinen Leidenschaften gehören Bumerangs und das Hoch- und Weitspringen. Er ist richtig talentiert darin, dass er sogar einen Schulrekord aufgestellt hat.
Die Familie Klingenberg ist wohlhabend, jedoch existieren bei ihnen familiäre Probleme. Die Mutter, die an einem Alkoholproblem leidet, muss oft in die Entzugsklinik oder wie sie es nennt „Beautyfarm“ und somit lässt sie Maik alleine. Maiks Vater ist ihm keine grosse Hilfe, er ist ständig mit seiner Arbeit beschäftigt. Die ganze Familie hat kein Zusammenhalt und lebt mehr oder weniger in getrennten Wegen.
Da gibt es dieses Mädchen. Maik ist über beide Ohren in die „super“ Tatjana Cosic verliebt. Er fertigte für sie eine Zeichnung von Beyonce an, in der Hoffnung, dass er an ihrer Geburtstagsparty doch noch eingeladen wird.
Einer der Klassenkameraden, bezeichnete Maik als eine „Schlaftablette“. Maik selbst, ist auch der Meinung er sei ein langweiliger Typ.
Im Verlauf der Reise mit Tschick, zeigt Maik auch andere Fassetten von ihm. Er lässt sich auf Abenteuer ein und lebt ein wenig nach dem Motto „No Risk-No Fun“. In dieser Zeit gewinnt Maik Selbstvertrauen. In der Klasse ist er auch nicht mehr der Aussenseiter, er hat eine neue Rolle eingenommen als der „Bad boy“.

In meiner Fantasie sieht Maik etwa so aus....

Abbildung 3: http://www.sueddeutsche.de/leben/pubertaet-hilfe-ich-erkenne-mein-kind-nicht-wieder-1.1836139


Reflexion
Als wir darüber informiert wurden, dass wir eine eigene Blogseite führen sollten, war ich anfangs skeptisch. Da ich ab und zu Fashionblogs durchstöbere, war mir „Blog“ schon ein Begriff und ich wusste was auf mich zukommen wird.
Unsere Aufgabe war jedoch, das gelesene Buch zu analysieren und verschiedene Aufträge dazu zu lösen und diese anschliessend in unserem Blog zu veröffentlichen.

Verblüffend war für mich, dass wir nicht ein Buch in die Hand gedrückt bekommen haben, sondern eine Auswahl von drei Büchern hatten. Dies war sehr erfreulich.
Dadurch dass nicht alle Klassenkameraden das gleiche Buch hatten, konnte man auch die weiteren zwei Bücher ein wenig kennenlernen.
Spannend war es, als wir die ersten Posts hochgeladen haben. Man fühlte sich wie ein richtiger Blogger, wenn man einen Kommentar bei den Mitschülern hinterliess.
Das veröffentlichen der Blogs fing an Freude zu bereiten und es geling mir mit jedem Eintrag besser, die Texte niederzuschreiben.
Ein wesentlich positiver Punkt an der Portfolio-Arbeit war, dass diese Freiraum für die Individualität bat. Was mir Schwierigkeiten zugefügt hat und deshalb auch der Negative Aspekt ist, das man dadurch auch die Zeit selbst einteilen musste, wann man an der Arbeit arbeitet. Ich gelang leicht in Zeitdruck.
Ich muss zugeben, die Arbeit sehe ich als gelungen. Falls es ein nächstes Mal geben wird, werde ich mich positiv auf die Arbeit wenden. Ich werde eine weitere Portfolio-Arbeit nicht ablehnen

Rezension

Das geschriebene Buch von Wolfgang Herrendorf ist im Jahr 2010 erschienen. Im Jugendroman handelt es sich um zwei Jugendliche, Maik und Tschick. Der vierzehnjährige Maik, lebt in einer Villa mit seiner alkoholsüchtigen Mutter und seinem Vater, der jedoch eine Geliebte hat. Es gibt in Maiks Klasse ein Mädchen. Tatjana. Er ist über beide Ohren in sie verliebt. Tschick der neu in die Klasse kommt, fällt hauptsächlich wegen seinen schulischen Leistungen auf, die wegen dem Alkoholkonsum nicht wirklich grandios sind. Er wird aber ein guter Kumpel vom Aussenseiter Maik.
Maik ist wieder einmal alleine zuhause, da die Mutter für zwei Wochen in die Beautyfarm (Entzugsklinik) ist. In den Sommerferien, kommt eines Tages Tschick mit einem geklauten Lada vor Maiks Haus. Spontan begeben sie sich auf die abenteuerliche Reise nach Walachei. Von Tschicks Familie erfährt man nicht wirklich viel. Die Verwandten von ihm kommen jedoch aus Walachei.
Auf ihrem Roadtrip erleben sie endlos Aufregendes und lernen asllerhand neue Menschen kennen. Für beide ist es eine ereignisreiche Reise…
 
Da ich anfangs recht skeptisch gegenüber dieses Buches war, bin ich umso mehr überrascht, was dieses Buch überhaupt alles zu bieten hat. Der Schreibstil von Tschick ist sehr angenehm. Die verschiedenen Gefühle und Fassetten sind überzeugend und lebendig niedergeschrieben. Der Übergang zum Erwachsenwerden, mit der Freundschaft, Familie bis hin zur Liebe ist Wolfgang Herrendorf effektiv gelungen.
Ich finde dieses Buch ist für eine Klassenlektüre gut geeignet. Es spricht die Jugendlichen an, da es Themen sind die gerade aktuell sind in dieser Lebensphase.
Ich denke, für jeden Leser ist ganz bestimmt etwas dabei, auch wenn nur ein Kapitel… J

Alkoholismus im Jugendalter

 

In der Geschichte Tschick, spielt das Trinken von Alkohol mehrmals eine Rolle. Oft kommen Passagen vor, indem man das Thema nicht direkt anspricht, jedoch kann man es gut herauslesen. Zum Beispiel Tschick, der oft betrunken in die Schule geht. Die Mutter von Maik, die an einem Alkoholproblem leidet und deswegen diese „Beautykur“ durchführt und deswegen oft nicht Zuhause ist.






Jeder Teenager kommt eines Tages auf die Versuchung nach Alkohol. Ich behaupte, spätestens nach dem sechszehnten Lebensjahr, hat jeder schon einen Schluck zu sich genommen. Die Beweggründe Alkohol zu konsumieren können sehr verschieden sein. Viele trinken um die Party besser geniessen zu können. Andere haben das Bedürfnis berauscht sein zu wollen und um sich zu enthemmen. Dann gibt es noch die Partei, die für einen kurzen Moment ihre Probleme vergessen wollen und das Trinken als Stressbewältigung sehen und somit den Ärger herunterspülen können.

Der Umgang mit Alkohol wird einerseits vom Freundeskreis oder auch dem Elternhaus geprägt. Was mich persönlich stört, wenn Jugendliche im eigenen Freundeskreis gezwungen werden mitzutrinken. Jene die konsumieren um dazuzugehören, sind für mich schwache Personen.

Vielen ist gar nicht Bewusst, dass Alkohol auch sehr erschreckende Folgen haben kann. Schon geringe Mengen können gefährden. Es kann zu Entwicklungsstörungen, Merkfähigkeitsprobleme, schlechtere Gedächtnisleistung und zu Konzentrationsschwierigkeiten führen. Zudem werden angetrunkenen oder betrunkenen  Mädchen schnell zu leichten sexueller Opfer. Die Anzahl Autounfälle von jungen Männern ist schwerwiegend hoch.

In der Geschichte wird dargestellt, dass Alkohol zu Versuchungen führen kann, die man später vielleicht bereut und es nie getan hätte, wäre man nicht in diesem „Rausch“ und deswegen so risikobereit.

Ich selbst finde es überhaupt nicht gravierend, ab und zu nach einer Flasche zu greifen. Jeder sollte jedoch seine Grenzen kennen und über die Folgen informiert sein.


Recherche


Im Grunde ist das Buch Tschick simpel geschrieben. Die Anzahl der Fremdwörter fällt nicht ins Gewicht. Jedoch gibt es einige Wörter, die mir bis anhin nicht bekannt waren:


 


Sermon:
Bedeutung: Ist ein Redefluss, Geschwafel oder auch Gerede                                    


Beispiel:
Ich bin jedes Mal erfreut, wenn Sie mit dem Sermon fertig ist.                                           
Valium:


Bedeutung:
Bedäubungsmittel                                     


Beispiel:
In den Krankenhäusern wird das Valium eingesetzt.                                           
meschugge:                                  
Bedeutung:
Ist ein umgangssprachliches Wort für blöd, verrückt                                     


Beispiel:  
Da Hans die Antworten im Unterricht oft völlig falsch sagt, wird ihm zugerufen: „Du bist meschugge!“                                         
Crack:


Bedeutung:
Mit Crack kann die aus Kokainsalz hergestellte Droge gemeint sein oder auch z.B. ein Sportler der besonders gut ist / ein Könner.                                     


Beispiel: 

1. „Hast du Crack dabei?“

2. Im Fussball ist Pascal ein Crack!                                          

Atheist:                                            

Bedeutung:
Ein Atheist ist jemand, der an keinen Gott glaubt.                                     



Beispiel: 
Ich feiere keine Weihnachten, da ich ein Atheist bin.                                          

Linoleum:


Bedeutung: 
ist ein entwickeltes Material aus Lein und Öl.                                                             


Beispiel:
Es gibt verschiedene Farbkollektionen von Linoleum.                                   
Walachei:


Bedeutung: 
Walachei ist eine historische Region im heutigen Rumänien.                                    


Beispiel: 
Die Walachei war im Mittelalter sehr beliebt.                                          
Kardinalfehler:


Bedeutung:
Als Kardinalfehler bezeichnet man einen schwerwiegenden Fehler                                     


Beispiel:  
Ich konnte ihm diesen Kardinalfehler nicht verzeihen…                                         



Rondell:


Bedeutung: 
Ist eine Gartenanlage, Synonym: Pavillon                                    


Beispiel:   
Meine Oma ist gerne in einem Rondell.                                        


 Habitus:


Bedeutung:
Ein Habitus ist das Erscheinungsbild                                      


Beispiel: 
Nach seinem Habitus, kann ich sagen, dieser Typ gefällt  mir!                                               


 

Freitag, 25. September 2015


Kommentare

 

Hallo Anna, 

Auch wenn es schon öfters genannt worden ist, möchte ich es trotzdem nochmals erwähnen: Dieser Blogeintrag ist dir super gelungen!! 

Was mir besonders aufgefallen ist (im Vergleich zu den anderen Einträgen), dass du auch das Buch und die Geschichte mit einbezogen hast, zugleich noch deine eigene Meinung dazu eingebracht hast. Diese Kombination macht den ganzen Text vielfältig. 

Meiner Meinung nach hast du eine angenehme Wortwahl, ebenso ist der rote Faden im Text ersichtlich. Ausserdem hast du deine Äusserungen sehr interessant nieder geschrieben. Dadurch dass du präzis formuliert hast, kann man dir gut folgen. 

Dass du der Meinung bist, dass das Ausprobieren von Drogen nichts Schlimmes ist, kann ich nur vertreten. Ich habe ebenso die Ansicht, man kann es ausprobieren jedoch besteht die Gefahr öfter danach zuzugreifen. 

Ebenfalls bin auch ich strikt gegen den Konsum von illegalen Drogen. 

Aus deinem Blog kann ich vieles mitnehmen. 

 

Lieber Gruss, 

Petra Fleischmann V.Z 



 

 

Lieber Dario  

Das Thema „Alkoholismus im Jugendalter“ hat mich sehr angesprochen, deswegen habe ich angefangen deinen Eintrag zu lesen. Deine Sätze sind gut umschrieben und verständlich. 
Ich finde es sehr traurig, dass das Trinken von Alkohol zu einem Muss geworden ist. Einige trinken nur schon wegen dem Gruppenzwang, dies empfinde ich als sehr schwach. Wie du, finde auch ich, man sollte seine eigenen Grenzen kennen, dies kann man jedoch nur, wenn man es ausprobiert wie weit man gehen kann. Vielen ist gar nicht Bewusst, welche Folgen Alkohol haben kann, darum ist es auch wichtig sich im Klaren zu sein, was man zu sich nimmt und entscheidend auch wie viel. Ich finde es ist ein heikles Thema, denn jede Person hat andere Ansichten, wie man auch im Eintrag von Anna Bögli über Alkohol und Cannabis herauslesen kann.
Man merkt, dass du dich mit diesem Thema gründlich auseinandergesetzt hast. Toll wie du deine eigene Meinung vertrittst!!
  

Liebe Grüsse
Petra Fleischmann V.Z 


(P.S: auch Frauen dürfen sich betrinken!!!!!!!!)